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Spargelcremesuppe Rezept: Cremig & Einfach So gelingt sie perfekt

Götz Michels.

4. November 2025

Spargelcremesuppe Rezept: Cremig & Einfach So gelingt sie perfekt

Die Spargelsaison ist eine der schönsten Zeiten für Genießer, und was könnte den Frühling besser auf den Teller bringen als eine himmlische Spargelcremesuppe? In diesem Artikel teile ich, Götz Michels, mein ultimatives Rezept und viele bewährte Tipps, damit Ihnen dieser saisonale Genuss perfekt gelingt von der Zubereitung des aromatischen Suds bis hin zu kreativen Variationen.

So gelingt Ihre perfekte Spargelcremesuppe Das ultimative Rezept für Frühlingsgenuss

  • Die deutsche Spargelsaison von Mitte April bis zum 24. Juni ist die beste Zeit für frischen, regionalen Spargel.
  • Für eine intensive Suppe sollten Spargelschalen und holzige Enden ausgekocht werden, um einen geschmacksintensiven Sud zu gewinnen.
  • Eine traditionelle Mehlschwitze sorgt für die perfekte Sämigkeit; alternativ kann eine mehlig kochende Kartoffel verwendet werden.
  • Bitterkeit in der Suppe lässt sich durch eine Prise Zucker oder einen Schuss Sahne neutralisieren.
  • Spargelcremesuppe lässt sich gut einfrieren und bei Bedarf langsam wieder aufwärmen.

Wenn der Frühling Einzug hält und die ersten Spargelstangen auf den Märkten erscheinen, schlägt mein Kochherz höher. Eine selbstgemachte Spargelcremesuppe ist für mich der Inbegriff dieser Jahreszeit: Sie ist leicht, elegant und voller Geschmack. Es ist die perfekte Art, die Frische und das einzigartige Aroma des Spargels zu zelebrieren und den Frühling mit jedem Löffel zu genießen. Lassen Sie uns gemeinsam dieses saisonale Highlight zubereiten, das immer wieder begeistert.

Die Zutaten für eine himmlische Spargelcremesuppe

Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für den Geschmack Ihrer Spargelcremesuppe. Hier ist, was Sie benötigen, um dieses Frühlingsgericht zu zaubern:

  • 500 g weißer Spargel (oder eine Mischung aus weißem und grünem Spargel)
  • 1 Liter Gemüsebrühe (oder Spargelsud, siehe unten)
  • 100 ml Sahne (oder Kochsahne)
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • Salz, weißer Pfeffer
  • Eine Prise Zucker
  • Frische Muskatnuss, gerieben
  • Optional: Ein Spritzer Zitronensaft
  • Die Schalen und holzigen Enden des Spargels

Für die Suppe können Sie sowohl weißen als auch grünen Spargel verwenden. Weißer Spargel ist milder und hat ein feineres Aroma, während grüner Spargel kräftiger schmeckt und nicht geschält werden muss (nur das untere Drittel). Egal welche Sorte Sie wählen, werfen Sie die Spargelschalen und die holzigen Enden niemals weg! Sie sind die Basis für einen unglaublich aromatischen Sud, der Ihrer Suppe eine tiefe, unvergleichliche Geschmacksnote verleiht ein echtes Zero-Waste-Prinzip in der Küche.

Schritt für Schritt zur perfekten Spargelcremesuppe

Mit dieser detaillierten Anleitung gelingt Ihnen eine samtige Spargelcremesuppe, die Ihre Gäste begeistern wird. Nehmen Sie sich Zeit für jeden Schritt, denn das Ergebnis lohnt sich!

  1. Spargel vorbereiten und Sud kochen: Schälen Sie den weißen Spargel großzügig von unterhalb des Kopfes bis zum Schnittende. Schneiden Sie die holzigen Enden ab. Grünen Spargel müssen Sie nur im unteren Drittel schälen, falls er dicker ist. Geben Sie die Spargelschalen und die abgeschnittenen Enden zusammen mit einer Prise Salz und Zucker in einen Topf. Gießen Sie etwa 1,5 Liter Wasser dazu und lassen Sie alles für 20-30 Minuten köcheln. Dies ist der Schlüssel zu einem intensiven Spargelaroma.

  2. Spargel garen: Während der Sud köchelt, schneiden Sie die geschälten Spargelstangen in etwa 2-3 cm lange Stücke. Stellen Sie die Spargelköpfe beiseite, sie werden später als Einlage verwendet. Sobald der Sud fertig ist, seihen Sie ihn durch ein feines Sieb ab und fangen Sie die Flüssigkeit auf. Geben Sie die Spargelstücke (ohne die Köpfe) in den Spargelsud und kochen Sie sie darin weich, je nach Dicke etwa 10-15 Minuten. Sie sollten gar, aber nicht matschig sein.

  3. Mehlschwitze zubereiten: In einem separaten Topf schmelzen Sie die Butter bei mittlerer Hitze. Geben Sie die gewürfelte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie glasig. Streuen Sie das Mehl darüber und rühren Sie es zügig ein, bis eine glatte Paste entsteht. Lassen Sie die Mehlschwitze unter ständigem Rühren etwa 1-2 Minuten anschwitzen, ohne dass sie Farbe annimmt. Dies ist die Basis für die sämige Konsistenz.

  4. Suppe aufgießen und pürieren: Gießen Sie den heißen Spargelsud nach und nach unter ständigem Rühren zur Mehlschwitze, um Klümpchen zu vermeiden. Lassen Sie die Suppe kurz aufkochen und dann einige Minuten köcheln, damit sich der Mehlgeschmack verflüchtigt. Geben Sie die gegarten Spargelstücke (ohne die Köpfe) hinzu und pürieren Sie die Suppe nun mit einem Stabmixer, bis sie samtig-cremig ist. Wer es besonders fein mag, kann die Suppe zusätzlich durch ein feines Sieb passieren.

  5. Verfeinern und abschmecken: Rühren Sie die Sahne unter die Suppe und lassen Sie sie nochmals kurz aufwärmen (nicht mehr kochen). Schmecken Sie die Suppe mit Salz, weißem Pfeffer, einer Prise Zucker und frisch geriebener Muskatnuss ab. Ein Spritzer Zitronensaft kann das Aroma wunderbar abrunden und hervorheben. Geben Sie die beiseitegelegten Spargelköpfe kurz vor dem Servieren hinzu, damit sie noch Biss haben und die Suppe optisch aufwerten.

Häufige Herausforderungen und schnelle Lösungen

Auch wenn die Spargelcremesuppe ein Klassiker ist, können manchmal kleine Hürden auftreten. Keine Sorge, ich habe die Lösungen für Sie parat:

  • Bitterkeit: Wenn Ihre Spargelcremesuppe bitter schmeckt, liegt das oft an unzureichend geschältem Spargel oder einer bestimmten Sorte. Eine Prise Zucker oder ein Schuss Sahne kann die Bitterstoffe neutralisieren. Achten Sie beim Schälen darauf, wirklich alle faserigen und bitteren Teile zu entfernen, besonders am unteren Ende.

  • Wässrige Konsistenz: Ist Ihre Suppe zu dünn geraten? Keine Panik! Sie können sie retten, indem Sie entweder eine weitere kleine Mehlschwitze zubereiten und unterrühren, die Suppe länger einkochen lassen, bis sie die gewünschte Dicke erreicht, oder eine kleine, mehlig kochende Kartoffel mitkochen und mitpürieren. Letzteres ist eine natürliche und geschmacksneutrale Bindemethode.

  • Faserige Suppe: Eine faserige Textur ist unerwünscht. Um dies zu vermeiden, sollten Sie den Spargel wirklich gut schälen und die holzigen Enden großzügig entfernen. Nach dem Pürieren mit dem Stabmixer können Sie die Suppe zusätzlich durch ein feines Haarsieb passieren. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, sorgt aber für ein unvergleichlich samtiges Mundgefühl.

Kreative Ideen für Ihre Spargelcremesuppe

Obwohl die klassische Spargelcremesuppe ein Gedicht ist, liebe ich es, mit verschiedenen Zutaten zu experimentieren, um ihr immer wieder eine neue Note zu verleihen:

  • Vegane Variante: Für eine pflanzliche Version ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine oder Pflanzenöl und die Sahne durch eine hochwertige pflanzliche Kochcreme, zum Beispiel auf Hafer- oder Sojabasis. Der Geschmack bleibt dabei wunderbar cremig und vollmundig.

  • Raffinierte Einlagen: Spargelcremesuppe lässt sich hervorragend mit verschiedenen Einlagen aufwerten. Probieren Sie doch einmal kurz angebratenen Lachs, zarte Garnelen, kross gebratenen Schinkenwürfel oder selbstgemachte Croutons. Auch geröstete Mandelsplitter oder Pinienkerne passen hervorragend.

  • Kräuter-Kick: Frische Kräuter sind das i-Tüpfelchen! Gehackter Kerbel, Schnittlauch oder Bärlauch, kurz vor dem Servieren über die Suppe gestreut, verleihen ihr eine zusätzliche Frische und Tiefe. Kerbel ist dabei ein absoluter Klassiker und harmoniert perfekt mit dem Spargelaroma.

Passende Begleiter zur Spargelcremesuppe

Was wäre eine köstliche Suppe ohne die passenden Begleiter? Für mich gehören zu einer Spargelcremesuppe immer knusprige Croutons und ein gut ausgewählter Wein.

Für selbstgemachte Croutons schneiden Sie einfach altbackenes Weißbrot in kleine Würfel, schwenken diese in etwas Olivenöl oder Butter mit einer Prise Salz und rösten sie in einer Pfanne oder im Ofen goldbraun und knusprig. Sie geben der Suppe einen schönen Biss. Als Weinempfehlung rate ich zu trockenen Weißweinen, die die feinen Spargelnoten nicht überdecken. Ein frischer Silvaner, ein eleganter Weißburgunder oder ein leichter, trockener Riesling sind hier meine Favoriten. Sie harmonieren wunderbar mit der Cremigkeit und dem leicht erdigen Aroma des Spargels.

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Spargelcremesuppe aufbewahren und genießen

Manchmal bleibt etwas von der köstlichen Suppe übrig, oder man möchte gleich eine größere Menge vorkochen. Spargelcremesuppe lässt sich gut aufbewahren und erneut genießen.

Sie können die Suppe problemlos einfrieren. Lassen Sie sie dazu vollständig abkühlen und füllen Sie sie in gefriergeeignete Behälter. Idealerweise frieren Sie die Suppe vor der Zugabe von frischen Kräutern oder speziellen Einlagen ein. Beim Aufwärmen sollte die Suppe langsam bei mittlerer Hitze erwärmt werden, am besten unter gelegentlichem Rühren, um ein Anbrennen zu verhindern. Bei Bedarf können Sie noch einen Schuss Brühe oder Sahne hinzufügen, um die perfekte Konsistenz wiederherzustellen. Frisch aufgemixte Suppe schmeckt oft am besten, daher kann ein kurzer Einsatz des Stabmixers nach dem Aufwärmen Wunder wirken.

Häufig gestellte Fragen

Eine Mehlschwitze sorgt für die nötige Bindung. Alternativ können Sie die Suppe länger einkochen lassen oder eine kleine, mehlig kochende Kartoffel mitpürieren, um eine natürliche Sämigkeit zu erzielen.

Eine Prise Zucker oder ein Schuss Sahne kann Bitterstoffe neutralisieren. Achten Sie zudem auf sorgfältiges Schälen des Spargels, um alle faserigen und potenziell bitteren Teile zu entfernen.

Ja, Spargelcremesuppe lässt sich hervorragend einfrieren. Lassen Sie sie komplett abkühlen und frieren Sie sie ohne frische Kräuter ein. Zum Auftauen langsam erhitzen und bei Bedarf kurz mit dem Stabmixer aufschlagen.

Trockene Weißweine harmonieren ideal. Ich empfehle einen frischen Silvaner, einen eleganten Weißburgunder oder einen leichten, trockenen Riesling, um die feinen Aromen der Suppe zu unterstreichen.

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Autor Götz Michels
Götz Michels
Ich bin Götz Michels und beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit dem Thema Kulinarik. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Trends und Entwicklungen in der Lebensmittelbranche analysiert und dokumentiert. Mein Fokus liegt auf der Entdeckung und Vermittlung von regionalen Spezialitäten sowie nachhaltigen Kochtechniken, die sowohl die Umwelt als auch die Geschmackserlebnisse bereichern. Durch meine Erfahrungen als erfahrener Inhaltsersteller strebe ich danach, komplexe kulinarische Konzepte für eine breite Leserschaft verständlich zu machen. Ich lege großen Wert auf objektive Analysen und gründliche Recherchen, um sicherzustellen, dass die Informationen, die ich teile, stets aktuell und verlässlich sind. Mein Ziel ist es, Leserinnen und Leser auf eine kulinarische Entdeckungsreise mitzunehmen und ihnen dabei zu helfen, die Vielfalt und den Reichtum der Kulinarik zu schätzen. Ich bin überzeugt, dass gutes Essen nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch eine Verbindung zu Kultur und Tradition schafft.

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