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Kohlrabi-Kartoffel-Suppe: Einfaches Rezept für cremigen Genuss

Holger Betz.

20. November 2025

Kohlrabi-Kartoffel-Suppe: Einfaches Rezept für cremigen Genuss

Inhaltsverzeichnis

Dieser Artikel bietet Ihnen ein detailliertes und einfach nachzukochendes Rezept für eine köstliche Kohlrabi-Kartoffel-Suppe. Entdecken Sie Schritt für Schritt, wie Sie dieses vielseitige und gesunde Gericht zubereiten, und lassen Sie sich von kreativen Variationen und praktischen Tipps inspirieren.

Kohlrabi-Kartoffel-Suppe: Schnell zubereitet, vielseitig und unglaublich lecker

  • Das Herzstück ist ein detailliertes, leicht verständliches Schritt-für-Schritt-Rezept für eine cremige Suppe.
  • Entdecken Sie vielfältige Variationen, von veganen Alternativen bis hin zu herzhaften Einlagen mit Wurst oder Speck.
  • Die Suppe ist nahrhaft und gesund, reich an Vitamin C aus Kohlrabi und wichtigen Kohlenhydraten aus Kartoffeln.
  • Obwohl Kohlrabi saisonal ist (Mai bis Oktober), ist die Suppe ein beliebtes, wärmendes Gericht für das ganze Jahr.
  • Praktische Tipps zur Zubereitung, zur Geschmacksverfeinerung (z.B. mit Muskatnuss oder Curry) und zur Lagerung (einschließlich Einfrieren) sind enthalten.

Kohlrabi und Kartoffel: Die perfekte Basis für eine Cremesuppe

In meiner Küche sind Kohlrabi und Kartoffeln ein unschlagbares Duo, besonders wenn es um cremige Suppen geht. Der Kohlrabi bringt eine feine, leicht süßliche Würze mit sich, die nicht zu aufdringlich ist, während die Kartoffeln für die notwendige Sämigkeit und eine angenehme Fülle sorgen. Zusammen ergeben sie eine Basis, die sowohl geschmacklich als auch textuell perfekt harmoniert und eine wunderbar ausgewogene Suppe ergibt. Es ist eine Kombination, die oft unterschätzt wird, aber unglaublich viel Potenzial hat.

Die überraschende Nährstoffkraft von Kohlrabi

Kohlrabi ist nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Kraftpaket, das ich persönlich sehr schätze. Er ist reich an Vitamin C, was ihn zu einem hervorragenden Unterstützer für unser Immunsystem macht. Aber das ist noch nicht alles: Kohlrabi liefert auch wichtige Ballaststoffe, Kalium und Folsäure. Ein kleiner Geheimtipp von mir: Werfen Sie die zarten Kohlrabiblätter nicht weg! Besonders die Herzblätter sind voller Nährstoffe und eignen sich, fein gehackt, hervorragend als aromatische Einlage oder frische Dekoration für die fertige Suppe.

Welche Kartoffelsorte macht Ihre Suppe unwiderstehlich cremig?

Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist entscheidend für die Textur Ihrer Suppe. Für eine wirklich unwiderstehlich cremige Konsistenz empfehle ich, mehlig kochende Kartoffeln zu verwenden. Diese zerfallen beim Kochen leichter und lassen sich nach dem Pürieren zu einer samtigen Suppe verarbeiten, die auf der Zunge zergeht. Festkochende Sorten könnten die Suppe etwas stückiger lassen, was zwar auch seinen Reiz hat, aber nicht die klassische Cremigkeit erzielt, die wir hier anstreben.

Ein Gericht für jede Jahreszeit: Wann schmeckt die Suppe am besten?

Obwohl Kohlrabi in Deutschland hauptsächlich von Mai bis Oktober Saison hat und dann am frischesten schmeckt, ist die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe für mich ein ganzjähriges Vergnügen. Besonders in den kälteren Monaten, wenn man etwas Herzhaftes und Wärmendes braucht, ist sie eine willkommene Abwechslung. Sie ist sättigend, tröstlich und bringt auch im Winter eine gewisse Frische auf den Tisch. Manchmal greife ich auch zu tiefgekühlten Kohlrabi, wenn die frische Ware nicht verfügbar ist, und das Ergebnis ist immer noch hervorragend.

Das klassische Rezept: So gelingt die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich zeige Ihnen mein bewährtes Rezept für eine klassische, cremige Kohlrabi-Kartoffel-Suppe. Dieses Rezept ist einfach nachzukochen und verspricht ein köstliches Ergebnis, das Ihre Familie und Freunde begeistern wird. Lassen Sie uns gemeinsam in die Küche gehen!

Ihre Einkaufsliste: Diese frischen Zutaten brauchen Sie

  • 2-3 mittelgroße Kohlrabi (ca. 800 g), mit Blättern
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Liter Gemüsebrühe (oder Hühnerbrühe)
  • 200 ml Sahne, Schmand oder Crème fraîche (für die vegane Variante: pflanzliche Sahne oder Kokosmilch)
  • 2 EL Öl oder Butter zum Anbraten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Frisch geriebene Muskatnuss
  • Optional: 1 Lorbeerblatt, 1 Prise Majoran
  • Frische Petersilie oder Schnittlauch zum Garnieren

Die Vorbereitung: Gemüse schneiden wie ein Profi

  1. Kohlrabi vorbereiten: Die Kohlrabi schälen und in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden. Die zarten Herzblätter beiseitelegen, grobe Blätter und Stiele entfernen.
  2. Kartoffeln schälen: Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch: Die Zwiebel fein hacken und die Knoblauchzehen pressen oder sehr fein würfeln.

Von der Brühe zur Perfektion: Die detaillierte Kochanleitung

  1. Zwiebeln andünsten: In einem großen Topf das Öl oder die Butter erhitzen. Die gehackte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, bis sie weich ist. Den Knoblauch kurz mitdünsten, aber nicht braun werden lassen.
  2. Gemüse hinzufügen: Die gewürfelten Kohlrabi und Kartoffeln in den Topf geben und für etwa 5 Minuten unter Rühren mitbraten.
  3. Ablöschen und köcheln: Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Optional ein Lorbeerblatt und eine Prise Majoran hinzufügen. Alles aufkochen lassen und dann die Hitze reduzieren. Die Suppe zugedeckt etwa 15-20 Minuten köcheln lassen, oder bis das Gemüse sehr weich ist.
  4. Würzen: Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Muskatnuss ist hier wirklich der Schlüssel zum vollen Aroma!

Der letzte Schliff: Pürieren für die ideale Sämigkeit

Sobald das Gemüse schön weich ist, nehme ich einen Pürierstab und püriere die Suppe direkt im Topf, bis sie eine samtige und cremige Konsistenz hat. Achten Sie darauf, dass keine größeren Stücke mehr vorhanden sind. Anschließend rühre ich die Sahne, den Schmand oder die Crème fraîche ein. Lassen Sie die Suppe noch einmal kurz auf kleiner Flamme ziehen, aber nicht mehr kochen. Probieren Sie noch einmal und schmecken Sie gegebenenfalls mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Jetzt ist Ihre Suppe perfekt!

Kreative Variationen: Verleihen Sie Ihrer Suppe eine persönliche Note

Das Schöne an einer guten Grundsuppe ist, dass man sie nach Herzenslust variieren kann. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und passen Sie das Rezept an Ihren Geschmack an. Ich habe hier ein paar meiner Lieblingsideen für Sie gesammelt.

Für Fleischliebhaber: Welche Wurst- und Speckeinlagen passen am besten?

Wer es herzhafter mag, kann die Suppe mit verschiedenen Einlagen bereichern. Ich persönlich mag es sehr, wenn kleine Stücke von knusprig gebratenem Speck über die Suppe gestreut werden. Auch Scheiben von Wiener Würstchen oder Mettenden, die kurz vor dem Servieren in der Suppe erwärmt werden, passen hervorragend. Für eine etwas edlere Note können Sie auch geräucherten Lachs in feinen Streifen hinzufügen das ist überraschend lecker!

  • Wiener Würstchen (in Scheiben geschnitten)
  • Mettenden (in Scheiben geschnitten)
  • Knusprig gebratener Speck (gewürfelt)
  • Geräucherter Lachs (in Streifen)

Die vegane Revolution: Wie Sie Sahne clever ersetzen

Die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe lässt sich wunderbar vegan zubereiten, ohne dass man auf Cremigkeit verzichten muss. Statt tierischer Sahne verwende ich einfach pflanzliche Sahnealternativen, zum Beispiel aus Hafer oder Soja. Auch Kokosmilch ist eine fantastische Option, die der Suppe eine leichte, exotische Note verleiht und sie wunderbar cremig macht. Der Geschmack des Kohlrabis bleibt dabei trotzdem dominant.

Frische Kräuter & Toppings: Von Petersilie bis zu knusprigen Croutons

Frische Kräuter sind für mich das A und O, um einer Suppe den letzten Schliff zu geben. Gehackte Petersilie, Schnittlauch oder auch etwas Liebstöckel passen hervorragend zum Kohlrabi-Aroma. Als Toppings empfehle ich:

  • Frische Petersilie (gehackt)
  • Frischer Schnittlauch (geschnitten)
  • Liebstöckel (gehackt)
  • Knusprige Croutons (selbstgemacht oder gekauft)
  • Geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne
  • Ein Klecks Crème fraîche oder veganer Frischkäse

Eine exotische Wendung: Wie Curry und Ingwer die Suppe verfeinern

Manchmal darf es auch etwas Besonderes sein! Wenn ich meiner Kohlrabi-Kartoffel-Suppe eine exotische Note verleihen möchte, gebe ich eine kleine Prise Currypulver hinzu. Das harmoniert erstaunlich gut mit dem Kohlrabi und sorgt für eine angenehme Wärme. Auch ein kleines Stück frisch geriebener Ingwer, das man mit den Zwiebeln andünstet, kann der Suppe eine wunderbar belebende Schärfe und ein einzigartiges Aroma verleihen. Probieren Sie es einfach mal aus!

Häufige Fehler vermeiden und die Suppe perfektionieren

Auch wenn die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe relativ einfach zuzubereiten ist, gibt es ein paar Dinge, die man beachten kann, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Hier sind meine Tipps für häufige Probleme und wie man sie löst.

"Meine Suppe ist zu flüssig!" So retten Sie die Konsistenz

Das ist ein Klassiker, aber kein Grund zur Panik! Wenn Ihre Suppe zu flüssig geworden ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie zu retten:

  • Weitere Kartoffeln pürieren: Kochen Sie einfach eine weitere Kartoffel weich, pürieren Sie diese und rühren Sie sie unter die Suppe. Kartoffeln sind natürliche Dickmacher.
  • Ein Bindemittel verwenden: Rühren Sie einen Teelöffel Speisestärke oder Mehl mit etwas kaltem Wasser glatt und geben Sie es unter Rühren zur Suppe. Kurz aufkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Reduzieren lassen: Lassen Sie die Suppe ohne Deckel bei niedriger Hitze köcheln, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann. Das dauert zwar etwas länger, intensiviert aber auch den Geschmack.

"Der Geschmack ist langweilig" Geheimtipps für mehr Aroma

Eine fade Suppe ist enttäuschend, aber leicht zu beheben. Oft fehlt es nur an der richtigen Würze:

  • Nachwürzen: Scheuen Sie sich nicht, nach dem Pürieren noch einmal kräftig mit Salz, Pfeffer und vor allem Muskatnuss nachzuwürzen. Manchmal braucht es einfach mehr!
  • Frische Kräuter: Gehackte frische Petersilie, Schnittlauch oder Liebstöckel bringen sofort mehr Aroma.
  • Säurekick: Ein kleiner Spritzer Zitronensaft oder ein Teelöffel Apfelessig kann Wunder wirken und den Geschmack aufhellen.
  • Curry oder Ingwer: Wie bereits erwähnt, können eine Prise Currypulver oder etwas geriebener Ingwer der Suppe eine spannende Tiefe verleihen.

Die richtige Lagerung: So bleibt Ihre Suppe frisch und lecker

Ich persönlich finde, dass viele Suppen am nächsten Tag sogar noch besser schmecken, weil die Aromen dann richtig durchgezogen sind. Bewahren Sie die abgekühlte Kohlrabi-Kartoffel-Suppe in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Dort hält sie sich problemlos 2-3 Tage. Achten Sie darauf, sie vor dem Servieren langsam und gründlich zu erhitzen.

Kann man die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe einfrieren?

Ja, absolut! Die Kohlrabi-Kartoffel-Suppe lässt sich hervorragend einfrieren. Lassen Sie die Suppe vollständig abkühlen, bevor Sie sie in gefriergeeignete Behälter oder Beutel füllen. Im Gefrierschrank hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen oder direkt gefroren bei niedriger Hitze im Topf erwärmen, dabei gelegentlich umrühren. Eventuell müssen Sie nach dem Auftauen noch einmal abschmecken und die Konsistenz mit etwas Brühe oder Sahne anpassen.

Was dazu passt: Die besten Beilagen für Ihr Suppenglück

Eine gute Suppe ist für sich schon ein Genuss, aber die richtigen Beilagen können das Essen zu einem wahren Festmahl machen. Hier sind ein paar meiner Empfehlungen, die perfekt zur Kohlrabi-Kartoffel-Suppe passen.

Brot und Brötchen: Der klassische Begleiter neu entdeckt

Ein Stück gutes Brot ist für mich ein Muss zu jeder Suppe. Es ist perfekt, um die letzten Reste aus der Schüssel zu dippen! Besonders gut passen:

  • Frisches Bauernbrot oder Sauerteigbrot
  • Knusprige Baguette-Scheiben
  • Kleine Brötchen oder Laugengebäck
  • Geröstetes Toastbrot mit Kräuterbutter

Ein frischer Salat als Kontrastprogramm

Manchmal braucht man zu einer cremigen Suppe einen frischen und leichten Kontrast. Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist da die perfekte Wahl. Er bringt eine angenehme Säure und Frische mit sich, die die Reichhaltigkeit der Suppe wunderbar ausgleicht und das Essen nicht zu schwer macht.

Lesen Sie auch: Rote-Bete-Suppe: Cremiges Rezept & Tipps für perfekten Geschmack

Herzhafte Beilagen für eine vollständige Mahlzeit

Wenn die Suppe als Hauptmahlzeit dienen soll, können Sie sie mit weiteren herzhaften Komponenten ergänzen:

  • Kleine Frikadellen oder Hackbällchen
  • Gebratene Pilze (z.B. Champignons oder Kräuterseitlinge)
  • Ein Spiegelei oder pochiertes Ei, direkt auf der Suppe serviert
  • Geröstete Brotwürfel mit Käse überbacken

Häufig gestellte Fragen

Kohlrabi hat in Deutschland von Mai bis Oktober Saison. Sie können die Suppe aber problemlos das ganze Jahr kochen, da sie auch in den kälteren Monaten als wärmendes Gericht beliebt ist. Greifen Sie außerhalb der Saison einfach zu tiefgekühlten Kohlrabi.

Ja, die Suppe lässt sich hervorragend einfrieren und hält sich bis zu 3 Monate. Lassen Sie sie vollständig abkühlen, bevor Sie sie in Behälter füllen. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen oder gefroren bei niedriger Hitze im Topf erwärmen.

Keine Sorge! Sie können weitere gekochte, pürierte Kartoffeln hinzufügen, einen Teelöffel mit Wasser angerührte Speisestärke einrühren und kurz aufkochen lassen oder die Suppe ohne Deckel bei niedriger Hitze reduzieren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Für eine unwiderstehlich cremige Konsistenz empfehle ich die Verwendung von mehlig kochenden Kartoffeln. Diese zerfallen beim Kochen leichter und lassen sich nach dem Pürieren zu einer samtigen Suppe verarbeiten, die auf der Zunge zergeht.

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Autor Holger Betz
Holger Betz
Ich bin Holger Betz und beschäftige mich seit über zehn Jahren intensiv mit Kulinarik. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Trends und Entwicklungen in der Gastronomie analysiert und dokumentiert. Mein Fokus liegt auf der Erforschung regionaler Küchen sowie der Verbindung von Tradition und Innovation in der Lebensmittelbranche. Ich strebe danach, komplexe gastronomische Themen verständlich zu machen und objektive Analysen zu liefern, die auf fundierten Recherchen basieren. Mein Ziel ist es, meinen Lesern stets aktuelle und verlässliche Informationen zu bieten, damit sie die vielfältigen Facetten der Kulinarik entdecken und genießen können.

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