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Fenchel als Hauptgericht: Einfache Rezepte & Tipps

Götz Michels.

18. November 2025

Fenchel als Hauptgericht: Einfache Rezepte & Tipps

Inhaltsverzeichnis

Fenchel ist weit mehr als nur eine aromatische Beilage; er ist ein unglaublich vielseitiges Gemüse, das das Potenzial hat, der Star auf Ihrem Teller zu werden. In diesem Artikel teile ich, Götz Michels, meine liebsten Rezepte und Zubereitungstipps, um Fenchel in den Mittelpunkt Ihrer Hauptgerichte zu rücken und Ihre Küche mit neuen, inspirierenden Aromen zu bereichern.

Fenchel als Hauptgericht zubereiten Die wichtigsten Tipps für den kulinarischen Star

  • Fenchel ist extrem wandelbar: Roh schmeckt er nach Anis, gegart wird er mild und süßlich-nussig.
  • Die ganze Knolle ist verwertbar: Knolle, Stängel und Fenchelgrün sind essbar und aromatisch.
  • Er harmoniert perfekt mit mediterranen Zutaten wie Zitrusfrüchten, Tomaten, Olivenöl und Kräutern.
  • Fenchel eignet sich hervorragend für vegetarische Gerichte, Fisch- und Fleischkombinationen, besonders aus dem Ofen.
  • Er ist kalorienarm, reich an Vitamin C und Ballaststoffen und wirkt verdauungsfördernd.

Fenchel als Hauptgericht mehr als nur eine Beilage

Ich habe in meiner Laufbahn immer wieder festgestellt, dass Fenchel oft unterschätzt wird und meist nur als Beilage oder Aromageber dient. Doch seine Vielseitigkeit ist bemerkenswert und prädestiniert ihn geradezu für die Hauptrolle in einem Gericht. Das Faszinierende am Fenchel ist sein Geschmacksprofil, das sich je nach Zubereitungsart drastisch wandelt: Roh entfaltet er ein intensives, erfrischendes Anisaroma, das man lieben oder hassen kann. Doch sobald er gegart wird, sei es gebacken, geschmort oder gebraten, verwandelt sich dieses Aroma in eine wunderbar milde, süßliche und leicht nussige Note, die unglaublich zugänglich ist und hervorragend mit vielen anderen Zutaten harmoniert.

Diese geschmackliche Metamorphose macht Fenchel zu einem idealen Kandidaten für kreative Hauptgerichte. Ob als cremiges Risotto, in einer wärmenden Pfanne, als elegante Tarte oder als Basis für Fisch- und Fleischgerichte Fenchel bringt stets eine raffinierte Tiefe und eine angenehme Frische mit sich. Er ist robust genug, um im Ofen zu karamellisieren, zart genug, um in einem Risotto zu schmelzen, und aromatisch genug, um auch ohne viele andere Zutaten zu glänzen.

Warum Fenchel der unentdeckte Star in Ihrer Küche ist

Neben seinem fantastischen Geschmack ist Fenchel auch ein echtes Kraftpaket in Sachen Gesundheit. Er ist kalorienarm, aber reich an wichtigen Nährstoffen. Ich spreche hier von einer beeindruckenden Menge an Vitamin C oft mehr als in Orangen , sowie Kalium, Eisen und Ballaststoffen. Die ätherischen Öle Anethol und Fenchon sind nicht nur für sein charakteristisches Aroma verantwortlich, sondern wirken auch verdauungsfördernd und krampflösend. Das macht Fenchel zu einem perfekten Gemüse für moderne Ernährungstrends. Er passt hervorragend in das Konzept von "Plant-based 2.0", wo es um vollwertige, pflanzliche Ernährung geht, und ist ein Verbündeter für alle, die ihre "Gut Health" also ihre Darmgesundheit aktiv unterstützen möchten. Für mich ist Fenchel ein Paradebeispiel dafür, wie Genuss und Gesundheit Hand in Hand gehen können.

Was Sie vor dem Kochen wissen müssen: Fenchel richtig vorbereiten

Die richtige Vorbereitung ist der erste Schritt zu einem gelungenen Fenchelgericht. Ich zeige Ihnen, wie es geht:

  1. Waschen: Beginnen Sie damit, den Fenchel gründlich unter fließendem Wasser zu waschen, um Schmutz zu entfernen.
  2. Stängelansätze entfernen: Schneiden Sie die oberen Stängelansätze und das Fenchelgrün ab. Das Grün können Sie später noch verwenden!
  3. Harten Strunk entfernen: Drehen Sie den Fenchel um und schneiden Sie den harten, keilförmigen Strunk an der Unterseite heraus. Dieser Teil ist faserig und ungenießbar.
  4. Schneiden: Je nach Rezept schneiden Sie die Knolle nun in Spalten, dünne Streifen oder Würfel. Für Ofengerichte bevorzuge ich oft Spalten, da sie ihre Form gut behalten und schön karamellisieren. Für Risotto oder Pfannengerichte eignen sich feinere Würfel oder Streifen besser.

Abfall? Nein, Aroma! So nutzen Sie Fenchelgrün und Stängel sinnvoll

Nach dem Prinzip "From Leaf to Root" werfe ich persönlich nichts vom Fenchel weg, was noch verwertbar ist. Das zarte Fenchelgrün ist ein fantastisches Kraut, das ich gerne frisch über fertige Gerichte streue es erinnert geschmacklich an Dill und Petersilie, bringt aber eine einzigartige, frische Anisnote mit. Es passt hervorragend zu Fisch, Salaten oder auch einfach über ein Risotto. Die festeren Stängel hingegen sind zu hart zum direkten Verzehr, aber sie sind wunderbare Aromageber! Ich sammle sie oft und verwende sie in Gemüsefonds, Suppen oder Eintöpfen. Sie geben eine subtile Süße und Würze ab, die man nicht missen möchte.

Ofenfenchel einfache und aromatische Rezepte

Das Backen im Ofen ist für mich eine der unkompliziertesten und gleichzeitig geschmackvollsten Zubereitungsarten für Fenchel. Durch die trockene Hitze karamellisiert der Fenchel an den Rändern leicht und entwickelt dabei eine unvergleichliche Süße, die sein Anisaroma wunderbar abrundet. Für größere Fenchelstücke, die ich oft in Spalten schneide, plane ich in der Regel 25-30 Minuten Garzeit bei etwa 180-200°C Ober-/Unterhitze ein. Wichtig ist, dass er weich wird und an den Rändern leicht gebräunt ist.

Der mediterrane Klassiker: Gebackener Fenchel mit Parmesan und Zitrone

Dieses Rezept ist ein absoluter Favorit und zeigt, wie einfach Fenchel zum Hauptdarsteller wird. Die Kombination aus herzhaftem Parmesan, der Frische der Zitrone und dem mild-süßen Fenchel ist einfach unschlagbar.

  1. Fenchel vorbereiten: Zwei große Fenchelknollen waschen, den Strunk entfernen und in ca. 1 cm dicke Spalten schneiden.
  2. Würzen: Die Fenchelspalten auf einem Backblech verteilen. Mit 3-4 EL gutem Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern und mit getrocknetem Thymian oder Rosmarin bestreuen.
  3. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) für etwa 20 Minuten backen, bis der Fenchel leicht weich wird.
  4. Parmesan und Zitrone: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen. Reiben Sie großzügig 50-70g frischen Parmesan über den Fenchel und beträufeln Sie ihn mit dem Saft einer halben Zitrone.
  5. Fertigbacken: Weitere 10-15 Minuten backen, bis der Parmesan goldbraun und knusprig ist und der Fenchel zart ist.
  6. Servieren: Heiß servieren, eventuell mit etwas frischem Fenchelgrün garniert.

Variationen für Feinschmecker: Mit Oliven, Kapern oder Semmelbröseln verfeinern

  • Für eine salzig-würzige Note können Sie schwarze Oliven oder Kapern hinzufügen.
  • Eine knusprige Textur erhalten Sie, wenn Sie vor dem Backen etwas mit Olivenöl vermischte Semmelbrösel über den Fenchel streuen.
  • Etwas Chiliflocken sorgen für eine angenehme Schärfe.

Süß trifft herzhaft: Fenchel-Orangen-Auflauf mit Thymian

Diese Kombination mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber glauben Sie mir, die süßlichen Noten der Orange gleichen die Anisnote des Fenchels perfekt aus und schaffen eine harmonische Balance, die einfach begeistert. Ein Gericht, das ich immer wieder gerne zubereite.

  1. Fenchel vorbereiten: Zwei Fenchelknollen waschen, Strunk entfernen und in feine Spalten schneiden.
  2. Orangen vorbereiten: Zwei Orangen filetieren (die Haut entfernen und die einzelnen Fruchtsegmente herausschneiden) oder einfach in dünne Scheiben schneiden. Den Saft auffangen.
  3. Auflaufform schichten: Fenchelspalten und Orangenfilets abwechselnd in eine Auflaufform schichten.
  4. Würzen: Mit Salz, Pfeffer und frischen Thymianblättchen bestreuen.
  5. Flüssigkeit hinzufügen: Den aufgefangenen Orangensaft (oder etwas frischen Saft) mit 2-3 EL Olivenöl verrühren und über den Auflauf gießen.
  6. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 30-35 Minuten backen, bis der Fenchel weich ist und die Orangen leicht karamellisiert sind.
  7. Servieren: Heiß servieren, eventuell mit etwas Fenchelgrün garniert.

Was dazu passt: Leichte Salate oder ein Glas Weißwein

Dieser Fenchel-Orangen-Auflauf ist für sich schon ein vollwertiges Hauptgericht. Wenn Sie möchten, können Sie ihn aber mit einem leichten grünen Salat mit einem einfachen Vinaigrette-Dressing ergänzen. Ein trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Pinot Grigio, unterstreicht die frischen Aromen des Gerichts perfekt.

Fenchel pur vegetarische Hauptgerichte, die begeistern

Für mich ist Fenchel ein Paradebeispiel dafür, wie Gemüse auch ohne Fleisch oder Fisch zu einem absoluten Highlight werden kann. Seine Textur und sein einzigartiges Aroma machen ihn zu einer hervorragenden Basis für vollwertige vegetarische und sogar vegane Hauptgerichte, die niemanden vermissen lassen.

Cremiges Fenchel-Risotto: Ein italienischer Traum neu interpretiert

Ein Risotto ist immer eine gute Idee, und mit Fenchel bekommt dieser italienische Klassiker eine wunderbar frische und doch cremige Note. Die milde Süße des Fenchels entfaltet sich hier perfekt.

  1. Vorbereitung: Eine Fenchelknolle fein würfeln. Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein hacken.
  2. Anbraten: In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Fenchelwürfel hinzufügen und für 5 Minuten mitdünsten, bis sie leicht weich werden.
  3. Reis hinzufügen: 250g Risottoreis (Arborio oder Carnaroli) hinzufügen und unter Rühren eine Minute mitbraten, bis die Reiskörner glasig sind.
  4. Ablöschen: Mit 100ml trockenem Weißwein ablöschen und vollständig einkochen lassen.
  5. Flüssigkeit zufügen: Nach und nach heiße Gemüsebrühe (ca. 700-800ml) hinzufügen, dabei immer wieder umrühren und warten, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen wurde, bevor die nächste Kelle Brühe dazukommt. Dies dauert etwa 18-20 Minuten.
  6. Abschmecken: Wenn der Reis al dente ist und das Risotto schön cremig, den Topf vom Herd nehmen. 2 EL Butter und 50g geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Servieren: Sofort servieren, eventuell mit etwas Fenchelgrün und zusätzlichem Parmesan garniert.

Wärmende Fenchel-Tomaten-Pfanne mit weißen Bohnen

Dieses Gericht ist für mich der Inbegriff eines schnellen, nahrhaften und unglaublich leckeren Alltagsgerichts. Es ist einfach zuzubereiten und wärmt von innen perfekt für kühlere Tage oder wenn es mal schnell gehen muss.

  1. Vorbereitung: Eine Fenchelknolle in mundgerechte Spalten oder Streifen schneiden. Eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen hacken. Eine Dose (400g) gehackte Tomaten und eine Dose (400g) weiße Bohnen (abgetropft und gespült) bereithalten.
  2. Anbraten: In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Fenchelspalten hinzufügen und für ca. 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe annehmen und etwas weicher werden.
  3. Tomaten und Bohnen: Die gehackten Tomaten und die weißen Bohnen hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und getrocknetem Oregano oder Basilikum würzen.
  4. Köcheln lassen: Alles gut vermischen und zugedeckt für etwa 10-15 Minuten köcheln lassen, bis der Fenchel gar ist und die Sauce leicht eingedickt ist.
  5. Abschmecken: Nochmals abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
  6. Servieren: Heiß servieren, zum Beispiel mit frischem Brot oder Reis.

Protein-Boost: Wie Kichererbsen oder Halloumi das Gericht ergänzen

  • Für eine zusätzliche Portion pflanzliches Protein können Sie zusammen mit den weißen Bohnen auch eine Dose Kichererbsen hinzufügen.
  • Wer es etwas käsiger mag, kann gewürfelten Halloumi oder Feta kurz vor Ende der Garzeit unterrühren oder darüber bröseln.
  • Auch gewürfelter Tofu, der vorher knusprig angebraten wurde, passt hervorragend.

Fenchel und Fisch eine perfekte Harmonie

Die Kombination von Fenchel und Fisch ist für mich ein absoluter Klassiker der mediterranen Küche. Die frische, leicht anisartige Note des Fenchels harmoniert wunderbar mit der Zartheit und dem oft milden Geschmack von Fisch. Es ist eine geschmackliche Ehe, die einfach immer funktioniert.

Zarter Kabeljau auf einem Bett von geschmortem Fenchelgemüse

Dieses Gericht ist nicht nur elegant, sondern auch unglaublich einfach zuzubereiten. Der Fisch nimmt dabei die feinen Aromen des Fenchels auf und bleibt wunderbar saftig.

  1. Fenchel vorbereiten: Zwei Fenchelknollen waschen, Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein hacken.
  2. Fenchel schmoren: In einer ofenfesten Pfanne oder einem Bräter 2 EL Olivenöl erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Fenchelstreifen hinzufügen und für 5-7 Minuten anbraten. Mit 100ml Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. 100ml Gemüsebrühe und eine Handvoll Kirschtomaten hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt für ca. 10 Minuten schmoren lassen, bis der Fenchel leicht weich ist.
  3. Fisch vorbereiten: Vier Kabeljaufilets (je ca. 150-180g) trocken tupfen, salzen und pfeffern.
  4. Fisch garen: Die Fischfilets auf das geschmorte Fenchelgemüse legen. Eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln.
  5. Backen: Die Pfanne oder den Bräter ohne Deckel in den vorgeheizten Ofen (180°C Ober-/Unterhitze) stellen und für 12-15 Minuten garen, bis der Fisch gar und leicht blättrig ist.
  6. Servieren: Sofort servieren, eventuell mit frischer Petersilie oder Fenchelgrün garniert.

Gebratenes Lachsfilet mit Fenchel-Apfel-Salat als frische Komponente

Dieses Rezept spielt mit Texturen und Temperaturen: Der warme, saftige Lachs trifft auf einen knackigen, erfrischenden Fenchel-Apfel-Salat. Eine Kombination, die überraschend gut funktioniert und eine leichte Süße mit einer angenehmen Herbe verbindet.

  1. Lachs vorbereiten: Zwei Lachsfilets (je ca. 180g) salzen und pfeffern.
  2. Lachs braten: In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Die Lachsfilets auf der Hautseite für ca. 4-5 Minuten knusprig braten, dann wenden und für weitere 2-3 Minuten fertig garen, bis sie innen noch leicht glasig sind.
  3. Fenchel-Apfel-Salat: Eine Fenchelknolle und einen säuerlichen Apfel (z.B. Braeburn oder Elstar) sehr fein hobeln oder in hauchdünne Streifen schneiden.
  4. Dressing zubereiten: Für das Dressing 2 EL Olivenöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Honig oder Ahornsirup, Salz und Pfeffer verrühren.
  5. Salat anmachen: Den gehobelten Fenchel und Apfel mit dem Dressing vermischen. Optional etwas frisches Fenchelgrün oder gehackte Walnüsse hinzufügen.
  6. Servieren: Den gebratenen Lachs auf dem Fenchel-Apfel-Salat anrichten und sofort servieren.

Fenchel als raffinierter Begleiter für Fleischgerichte

Auch wenn Fenchel oft mit Fisch assoziiert wird, kann er auch in Fleischgerichten eine unglaublich raffinierte Rolle spielen. Seine Süße und sein Aroma können herzhaften Schmorgerichten eine besondere Tiefe verleihen oder als elegante Beilage einen Kontrast bilden, der das Gericht auf ein neues Level hebt.

Geschmortes Rindergulasch mit Fenchel für eine besondere Würze

Dieses Gulasch ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Fenchel einem klassischen Gericht eine unerwartete und doch harmonische Note verleihen kann. Die leicht süßliche Anisnote des Fenchels passt hervorragend zum kräftigen Rindfleisch und den tiefen Aromen eines Schmorgerichts.

  1. Vorbereitung: 600g Rindergulaschfleisch (aus der Keule oder Wade) in mundgerechte Würfel schneiden. Zwei Zwiebeln grob hacken. Zwei Fenchelknollen waschen, Strunk entfernen und in Spalten schneiden.
  2. Fleisch anbraten: In einem großen Topf oder Bräter 2 EL Öl erhitzen. Das Gulaschfleisch portionsweise scharf anbraten, bis es rundherum gebräunt ist. Aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.
  3. Gemüse anbraten: Zwiebeln und Fenchelspalten im Bratfett anbraten, bis die Zwiebeln glasig und der Fenchel leicht gebräunt ist. Eine Knoblauchzehe pressen und kurz mitbraten.
  4. Ablöschen und Würzen: Mit 2 EL Tomatenmark kurz mitrösten. Mit 200ml Rotwein ablöschen und vollständig einkochen lassen. Das Fleisch zurück in den Topf geben. Mit 500ml Rinderbrühe auffüllen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß) und einer Prise Kümmel würzen.
  5. Schmoren: Zugedeckt bei niedriger Hitze für mindestens 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch butterzart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.
  6. Abschmecken: Vor dem Servieren nochmals abschmecken.
  7. Servieren: Dazu passen Salzkartoffeln, Nudeln oder Spätzle.

Hähnchenbrust aus dem Ofen auf Fenchel-Kartoffel-Gemüse

Ein unkompliziertes One-Pot-Gericht, das ich besonders schätze, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem vollen Geschmack haben soll. Der Ofen erledigt die meiste Arbeit, und Sie erhalten ein wunderbar aromatisches Gericht.

  1. Vorbereitung: Zwei Hähnchenbrustfilets trocken tupfen. Zwei Fenchelknollen in Spalten und 400g festkochende Kartoffeln in mundgerechte Würfel schneiden. Eine rote Zwiebel in Spalten schneiden.
  2. Gemüse würzen: Fenchel, Kartoffeln und Zwiebeln in einer großen Schüssel mit 3-4 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, getrocknetem Rosmarin und Thymian vermischen. Auf einem Backblech verteilen.
  3. Hähnchen würzen: Die Hähnchenbrustfilets ebenfalls mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprikapulver einreiben.
  4. Backen: Das Gemüse für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) vorbacken.
  5. Hähnchen hinzufügen: Die Hähnchenbrustfilets auf das vorgebackene Gemüse legen und weitere 20-25 Minuten backen, bis das Hähnchen gar und das Gemüse zart und leicht gebräunt ist.
  6. Servieren: Heiß servieren, eventuell mit frischer Petersilie garniert.

Kreative Fenchel-Küche unerwartete Kombinationen wagen

Ich möchte Sie ermutigen, mit Fenchel in der Küche kreativ zu werden. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und überraschende Geschmackskombinationen auszuprobieren. Fenchel ist ein dankbares Gemüse, das sich wunderbar in innovative Gerichte integrieren lässt und dabei immer wieder aufs Neue begeistert.

Fenchel-Tarte mit Ziegenkäse und Honig

Diese elegante Tarte ist ein echter Hingucker und eignet sich hervorragend als Hauptgericht für Gäste. Die süß-herzhafte Kombination aus dem milden Fenchel, cremigem Ziegenkäse und einem Hauch Honig ist einfach unwiderstehlich.

  1. Teig vorbereiten: Eine Rolle fertigen Blätterteig oder Mürbeteig ausrollen und eine Tarteform damit auslegen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  2. Fenchel vorbereiten: Zwei Fenchelknollen waschen, Strunk entfernen und in sehr feine Scheiben hobeln oder schneiden.
  3. Belag vorbereiten: In einer Schüssel 150g weichen Ziegenfrischkäse mit 2 Eiern, 50ml Sahne, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss verrühren.
  4. Tarte belegen: Die Fenchelscheiben fächerförmig auf dem Teig verteilen. Die Ziegenkäsemischung darüber gießen.
  5. Backen: Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 30-35 Minuten backen, bis die Tarte goldbraun und gestockt ist.
  6. Verfeinern: Kurz vor Ende der Backzeit oder direkt nach dem Herausnehmen etwas flüssigen Honig über die Tarte träufeln.
  7. Servieren: Leicht abgekühlt oder lauwarm servieren.

Lesen Sie auch: Vegetarische Hauptgerichte: Schnelle & Saisonale Rezepte | Inspiration

Pasta mit cremigem Fenchel-Pesto und gerösteten Nüssen

Eine innovative Alternative zum klassischen Basilikum-Pesto, die eine ganz neue Geschmackswelt eröffnet. Dieses Fenchel-Pesto ist cremig, aromatisch und passt perfekt zu jeder Art von Pasta.

  1. Fenchel vorbereiten: Eine Fenchelknolle waschen, Strunk entfernen und grob hacken. Das Fenchelgrün beiseitelegen.
  2. Fenchel andünsten: In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen. Den gehackten Fenchel und eine halbe gehackte Knoblauchzehe darin für ca. 5-7 Minuten andünsten, bis der Fenchel weich ist. Abkühlen lassen.
  3. Nüsse rösten: Eine Handvoll Pinienkerne oder Walnüsse in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten.
  4. Pesto zubereiten: Den angedünsteten Fenchel, die gerösteten Nüsse, das beiseitegelegte Fenchelgrün, 50g geriebenen Parmesan, den Saft einer halben Zitrone und 4-5 EL Olivenöl in einen Mixer geben. Pürieren, bis ein cremiges Pesto entsteht. Bei Bedarf mehr Olivenöl hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Pasta kochen: 300g Pasta (z.B. Spaghetti oder Linguine) nach Packungsanweisung al dente kochen. Etwas Kochwasser aufbewahren.
  6. Vermischen: Die abgetropfte Pasta mit dem Fenchel-Pesto vermischen. Bei Bedarf etwas Kochwasser hinzufügen, um die Sauce cremiger zu machen.
  7. Servieren: Sofort servieren, eventuell mit zusätzlichem Parmesan und frischem Fenchelgrün garniert.

Quelle:

[1]

https://pastaweb.de/fenchel-zubereiten-von-knackigen-salaten-bis-zu-herzhaften-schmorgerichten/

[2]

https://www.koch-mit.de/kueche/fenchel-zubereiten/

Häufig gestellte Fragen

Roh schmeckt Fenchel intensiv nach Anis. Beim Garen, z.B. im Ofen oder geschmort, wird sein Aroma milder, süßlicher und entwickelt eine angenehm nussige Note. Diese Wandlung macht ihn sehr vielseitig für Hauptgerichte.

Fenchel muss nicht geschält werden, aber es ist wichtig, den harten, keilförmigen Strunk an der Unterseite zu entfernen, da dieser faserig und ungenießbar ist. Die äußeren Blätter können bei Bedarf entfernt werden, wenn sie beschädigt sind.

Ja, unbedingt! Das Fenchelgrün ist ein aromatisches Kraut, das frisch über Gerichte gestreut werden kann. Die Stängel sind ideal als Aromageber für Gemüsefonds, Suppen oder Eintöpfe und sollten nicht weggeworfen werden.

Fenchel ist kalorienarm, reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen. Seine ätherischen Öle (Anethol, Fenchon) wirken verdauungsfördernd und krampflösend, was ihn ideal für eine gesunde Ernährung macht und moderne Trends wie "Gut Health" unterstützt.

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rezept: fenchel hauptgericht
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Autor Götz Michels
Götz Michels
Ich bin Götz Michels und beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt intensiv mit dem Thema Kulinarik. In dieser Zeit habe ich zahlreiche Trends und Entwicklungen in der Lebensmittelbranche analysiert und dokumentiert. Mein Fokus liegt auf der Entdeckung und Vermittlung von regionalen Spezialitäten sowie nachhaltigen Kochtechniken, die sowohl die Umwelt als auch die Geschmackserlebnisse bereichern. Durch meine Erfahrungen als erfahrener Inhaltsersteller strebe ich danach, komplexe kulinarische Konzepte für eine breite Leserschaft verständlich zu machen. Ich lege großen Wert auf objektive Analysen und gründliche Recherchen, um sicherzustellen, dass die Informationen, die ich teile, stets aktuell und verlässlich sind. Mein Ziel ist es, Leserinnen und Leser auf eine kulinarische Entdeckungsreise mitzunehmen und ihnen dabei zu helfen, die Vielfalt und den Reichtum der Kulinarik zu schätzen. Ich bin überzeugt, dass gutes Essen nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch eine Verbindung zu Kultur und Tradition schafft.

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